Technik im Tischtennis

Die Tischtennis Technik

Im Tischtennis gibt es einige Grundschlagarten, die besonders trainiert werden können. Die Technik ist die Grundvoraussetzung für jedes Spiel. Im echten Wettkampf lässt sich diese dann gezielt einsetzen. Man sollte aber damit rechnen, dass die wenigsten trainierten Bewegungsabläufe auf Anhieb zu einem Punkt führen.

Neben dem Techniktraining sind auch taktische Überlegungen entscheidend. Anpassungen an den Gegner und die jeweilige Spielsituation stehen beim Tischtennis im Vordergrund. Die unten aufgeführten Schlagarten sind sowohl mit der Vorhand, als auch mit der Rückhand ausführbar.

Die Grundschlagarten

Der KonterschlagTischtennis Technik

Am einfachsten zu erlernen ist mit Sicherheit der Konterschlag. Das Bewegungsmuster muss oft geübt werden, bis der Ablauf reibungslos abläuft. Für ein sicheres Spiel ist der Konterschlag unabdingbar.

Dem Ball wird durch diesen Schlag keinerlei Schnitt verliehen. Es kann nur in der Schnelligkeit variiert werden. Ein schnell gespielter Konterball auf die richtige Ecke kann oft sehr wirkungsvoll sein.

Der Schmetterschlag

Sehr bekannt und beliebt ist auch der Schmetterschlag. Hierbei führt man eine Konterbewegung mit sehr hoher Geschwindigkeit aus. Wo die Grenze zwischen einem Konterball und einem Schmetterball liegt ist nicht eindeutig zu sagen. Die Bewegungsabläufe unterscheiden sich lediglich darin, dass beim Schmetterschlag die Ausholbewegung meist etwas länger ausfällt. Somit spielt man deutlich schwungvoller.

Der Gegner kann nach einem gut ausgeführten Schmetterball in eine missliche Lage gebracht werden, oder es wird direkt ein Punkt erzielt.

Der Top-Spin

Bei dem Top-Spin überschneidet man den Ball mit dem Schläger. Dadurch kann sehr viel Schnitt ins Spiel gebracht werden. Nach einem guten Top-Spin kann der Gegner nur Blocken oder ebenfalls einen Top-Spin spielen.

Diese Schlagart erfordert allerdings einiges an Übung. Das perfekte Timing ist hier entscheidend und gelingt selbst den Profis nicht immer. Der Überschnitt, der dem Ball verliehen wird, ist allerdings sehr effektiv. Zu empfehlen ist dieser Schlag, wenn der Spieler in die Offensive gehen will. In dem Video sieht man wie Timo Boll einen optimalen Vorhand Top-Spin spielt.

Der Block

Wie oben schon erwähnt spielt man den Block auf einen Top-Spin. Er kann nicht aus dem Spiel entstehen, wenn kein Top-Spin gezogen wurde. Beim Block hält man den Schläger in einer bestimmten Position, ohne eine Schlagbewegung auszuführen. Durch den Überschnitt springt der Ball an dem Schläger ab und auf die gegnerische Tischhälfte. Der Block ist mit einer der schwersten Schläge. Der Winkel, in dem den Schläger hält, muss genau richtig sein. Es erfordert einiges an Übung und Ballgefühl, um hier das richtige Einschätzungsvermögen zu erlangen. Der Blockspieler befindet sich in der Defensive.

Das „Schupfen“

Bei der sogenannten Schlagart des Schupfens wird dem Ball Unterschnitt verliehen. Diese Schlagart ist defensiv. Kontern, beziehungsweise Schmettern auf einen Schupfball führt dazu, dass der Ball flach abspringt und im Netz landet. Es kann hier also nur entgegen geschupft oder ein Top-Spin gezogen werden. Es ist schwer mit Schupfen einen Punkt zu erzielen. Meist wartet man im Schupfspiel darauf, dass der Gegner einen Ball spielt, der gut mit dem Top-Spin zu ziehen ist.